Eine kurze Einleitung zu Hinduism
Einleitung:
Inmitten der vielen Religionen ist die Welt des Hinduismus etwas Einzigartiges: Sie
hat keinen Gründer; sie besitzt nicht ein offenbartes Religionsbuch und sie stellt kein
Ritual auf, daß befolgt werden muß. Sie fordert lediglich, dass der Einzelne transzendentale,
wahrhaftige und illusionslose Erfahrungen in dieser Welt erfährt. Die Yogis, die solche
Wahrheiten erlebt haben, erheben den Anspruch, dass der Hinduismus eine wirkliche
naturwissenschaftliche Religion ist.
Hinduismus ist die älteste praktizierte Religion. Seine verschiedenen Philosophien
stammen von den Rishis (Heilige Menschen), die vor vielen tausend Jahren gelebt haben.
Diese Religionswissenschaft hat also keine Gründer, Propheten oder ein einzelnes
offenbartes Buch. Aber es gibt eine Ansammlung in Buchform über das Wissen und die
gemachten Erfahrungen, und wie jeder einzelne diese Wahrheiten finden kann. Diese
Ansammlung ist die Grundlage für diese naturwissenschaftliche Religion. Jeder einzelne hat
die Freiheit aus dem Meer der Informationen seine Information herauszunehmen. Und
natürlich gibt es Informationen in dieser Ansammlung die nicht widerspruchsfrei sind, da
diese Ansammlung während mehreren Jahrhunderten erfolgte.
Was es bedautet:
Hinduismus ist eine alte Religion, nicht aber der Name Hindu. Die eigentlichen
Namen sind sanaatana dharma (sanskrit:ewiges disziplin), dass hier Disziplin und nicht
Religion meint. Wirklicher Hinduismus kann nicht als Religion definiert verden . Weil
der Hinduismus in erster Linie einen Rahmen darstellt, in welcher viele Philosophien mit
konstruktivem Dialog Platz haben.
Geschichte:
Es existieren viele falsche Vorstellungen über Hinduismus und dessen Ursprung. Oft
sind dies Fehlinterpretationen der Schriften. Die Geschichte ist in schöner Weise in
itihAsa, purANa dargestellt. Diese beschreiben die Geschichte der alten Zeit. In alten
Zeiten (purANas), so besagt die Geschichte, wurden Hindu-Götter in allen sieben Kontinenten
angebetet (sapta dvIpam). Aber in späteren Zeiten blühte diese Anbetung nur noch im Osten.
Und daher kommt der Name Hinduismus "Religion aus dem Land jenseits des Indus Flussses".
Die ersten Schriften sind die Vedas. Diese sind die bedeutendsten Schriften . Diese
heilige Poesie wurde von heiligen Weisen offenbart, indem diese rational über die Seele,
Gott und die Welt analysierten. Später wurden die purANas und ithAsas geschrieben .
Eigenschaften der hinduistischen Philosophie:
Während viele Religionen Postulate über das Dasein eines Gottes und seiner
Weltordunung aufstellen, und Sanktionen bei Nichtbefolgen dieser Postulate androhen, beginnt
die Philosophie der Hindus mit der schlichten und realistischen Frage "Wer bin ich?" Der
Philosoph sucht dann die Antwort indem er ernsthaft und tief seine Seele befragt und
analysiert. Die Schriften sind lediglich Stützen, die einen möglichen Weg aufzeigen um die
Antwort auf die obige Frage zu finden. Es ist aber jedem Einzelnen überlassen diesen Weg zu
beschreiten, da ja unendlich viele Wege zur Wahrheit führen. So ist es auch möglich, dass
ein Weiser der Neuzeit einen neuen Weg zur Wahrheit findet und es uns mitteilt. Man kann
also den Berggipfel mittels verschiedener Wege (Religionen) erreichen.Diese tolerante
Denkweise des Hinduismus findet sich im folgenden Bild wieder: das Dach eines Hauses kann
mittels Treppen, Seilen oder auch Leitern erreicht werden.
Zusammenfassung:
- Hinduismus ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, die auf eigenen Erfahrungen
beruht.
- Die Stützen zu dieser Disziplin nahmen die alten Hinduisten aus sanAtana dharma und
vaidIha dharma .
- Diese Disziplin stützt sich nicht auf ein einzelnes,offenbartes Buch, sondern auf eine
Sammlung naturwissenschaftlicher Wahrheiten,den Veden. Das ist die Wissenschaft des
Selbstes und der Seele.
- Durch tiefes Nachdenken und meditieren (Yoga) haben die Rishis (Heilige Frauen und
Männer) nicht nur gewissse Wahrheiten über das Selbst, sondern auch über andere
Wissenschaften wie Astronomie, Medizin,Mathematik, Farblehre und Geologie herausgefunden.
- Hindus sind nicht nur die Inder oder indische Staatsbürger des Subkontinents. Jeder
kann ein Hindu werden, ohne Beschränkungen auf Land, Sprache oder Hautfarbe.
- Frauen haben einen hohen Rang im Hinduismus. Sie waren bis zum Mittelalter
gleichberechtigt den Männern gegenüber, und man verehrte auch weibliche Götter. Erst durch
Invasionen anderer Völker aus anderen Ländern und der Einführung patriarchalischer Sitten
verschlechterte sich ihre Stellung in der Gesellschaft.Diese Auswirkungen sind bis heute
spürbar.
Wußten Sie schon ?
- Flugzuge werden im Ramayanam erwähnt, welche 4000 Jahre früher geschrieben wurde.
Rishi Baratwaja kannte die Flugtechnologie.
- Hindus erarbeiteten die Astronomie viele tausend Jahre früher. So sagten sie, dass
alle Planeten im Sonnensystem um die Sonne rotieren. (Refer to navagraha structure).
- Hindus machten den Kalender mit 12 monaten entsprechend der zu Position der Sonne über
der Erde.
- Ayurveda Wissen über die Medizin . Sie beschreiben viele Krankenheiten und wie man
diese überwinden kann.
Bitte schauen sie sich auch Hinduism Eine Perspektive
für mehr Informationen an.
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Thanks to Mr. Srijit Bose, Mr. Joe Marquez who corrected
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Züruck im die Deutsch seiten
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